Ehrenbürger und Künstler Hans Weyringer feiert 70. Geburtstag

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Ehrenbürger und Künstler aus Neumarkt am Wallersee Johann Weyringer
Das Leben des Johann Weyringer

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | 02. März 2019 | Im großelterlichen Gasthaus Strickner in Sighartstein erblickte Mag. Arch. Johann „Hans“ Weyringer am 02. März 1949 das Licht der Welt. Heute feiert der Tischlermeister und ausgebildete Architekt als vielseitiger Künstler seinen 70. Geburtstag.

„A wüda Hund“ sei er gewesen in seiner Sturm- und Drangzeit, erzählt Weyringer. Ausgedehnte Reisen führten ihn in alle Kontinente. Besonders Namibia faszinierte ihn, weshalb er es auch vier Mal bereiste. Die afrikanische Landschaft, ihre Tiere und die uralten Felsmalereien inspirierten den Künstler immer wieder zu neuen Kunstwerken.

Bilder aus dem Leben des Johann Weyringer. Hier mit seinem langjährigen Freund Sepp Forcher.

Seine Idee des Gesamtkunstwerks verwirklichte Weyringer 1988 in der Kapelle „Zum Guten Hirten“ in Thalgau-Egg. Die Riesenskulptur des Franz von Assisi auf Lampedusa kann man in seinem Skulpturenpark in Neumarkt am Wallersee bewundern. Für die Kirche Santa Maria dell’Anima in Rom fertigte er zunächst ein Glasfenster mit dem Portrait von Papst Benedikt XVI., dann folgten zwei jubilierende Engel in Form von zwei acht Meter hohen dreigeteilten Glasplatten  (geätzte Echtantikgläser mit Glasmalerei). Seit Februar 2017 steht in der Verkündigungskirche in Nazareth (Ort in Israel, an dem der Überlieferung der Erzengel Gabriel Maria erschienen war und ihr die Geburt Jesus angekündigt hatte) die 48 Zentimeter große Magna Mater Austriae aus Glas.

Johann Weyringer in Afrika.

2017 wurde ihm von der Stadt Neumarkt am Wallersee anlässlich einer Reise nach Rom dort die Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen.

Im Mai 2019 fand die Weihe im Skulpturenpark in Neumarkt am Wallersee der auf einer ehemaligen Papierwalze aus Steyrermühl in Oberösterreich thronenden Madonna statt.

Humor besitzt der Meister auch im Alter. Eigentlich hätte es sein Grabstein werden sollen. Aber als er die Inschrift fertiggestellt hatte, fand er sich noch zu jung zum Sterben. Er löschte die Inschrift und schuf eine Vertiefung für eine Darstellung der „Magna Mater Austriae“, die er nun als Marterl aufstellen will.

Also wünschen wir dem Hans Weyringer noch viele Eingebungen und schöne Momente in seinem Leben!

Johann Weyringer im Jänner 2018 in seinem Atelier mit dem von der Decke verkehrt aufgehängten Weihnachtsbaum.
Die Entstehung und auf Aufstellung der Madonna von Nazareth
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