Neues Fernheizwerk der Salzburg AG in Neumarkt am Wallersee in Betrieb

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Das neue Hackschnitzel-Fernwärmewerk in Neumarkt am Wallersee.

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | 27. November 2021 | Mit 26. November ging das neue Hackschnitzelwerk in Neumarkt am Wallersee an der Bahnhofstraße offiziell ans Netz. Rechtzeitig zum Start der Heizperiode versorgt die Salzburg AG nun weitere 300 Haushalte in der Region mit sauberer Wärme.

Saubere Wärme für Neumarkt am Wallersee

Als Green Tech Company hat es sich die Salzburg AG zum obersten Ziel gesetzt, die Wärmeversorgung im gesamten Bundesland Salzburg schrittweise zu dekarbonisieren. Mit dem Neubau des Biomasseheizwerks in Neumarkt am Wallersee setzt das Unternehmen somit einen wichtigen Schritt in Richtung CO2-freie Wärme. „Der Ausbau des Fernwärmenetzes und die Verdichtung des vorhandenen Systems sind essentiell, um unser Ziel eine klimaneutrale Wärmeversorgung für ganz Salzburg zu erreichen“, sagt Generaldirektor Leonhard Schitter. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, auch die Umlandgemeinden mit sauberer Wärme zu beliefern. Umso mehr freut es mich, dass wir heute das Hackschnitzelwerk in Neumarkt offiziell eröffnen können.“

Nahmen am 26. November 2021 das Fernheizwerk offiziell in Betrieb, von links: Salzburg AG Vorstand Brigitte Bach, Salzburg AG Generaldirektor Leonhard Schitter, Bürgermeister Neumarkt Adolf Rieger. Bildquelle Salzburg AG. Fotograf Christian Leopold/Pressefoto Neumayr
Blick auf den Hackschnitzel-Berg.

Klimafreundliche und zukunftsfähige Wärmeversorgung

Durch den Einsatz von CO2-neutralem Biomassebrennstoff erzeugt das Heizwerk in Neumarkt 1400 kW saubere Wärme. Rechtzeitig zur Heizsaison kann die Salzburg AG somit rund 300 Haushalte in der Umgebung mit klimafreundlichere Wärme versorgen. „Bereits im Februar 2021 wurden wir im Rahmen des e5-Programms erneut für unsere Umweltschutzmaßnahmen ausgezeichnet. Saubere Wärme aus der Umgebung leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Es freut uns sehr, dass wir neben vielen Privathaushalten auch die Schulen mit sauberer Wärme der Salzburg AG versorgen können“, sagt Adi Rieger, Bürgermeister von Neumarkt am Wallersee, „mit dem neuen Heizwerk machen wir unsere Stadt wieder ein bisschen grüner.“

Die jüngsten und kleinsten Masten an der Bahnhofsstraße: Das neue Fernheizwerk.

Altes Fernwärmewerk weicht „Haus der Vereine“

Der Neubau wurde notwendig, weil das alte Hackschnitzelwerk im Gebäudekomplex Stadtkindergarten – Bauhof im Schulenbezirk dem Neubau des „Hauses der Vereine“ weichen muss.

Der alte Bauhof mit rechts dem alten Fernheizkraftwerk im Schulenbezirk. Bildquelle Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee.

Fernwärme für Salzburg

In Salzburg gibt es seit 1955 Fernwärme. Damals war das Fernwärmenetz 7,5 Kilometer lang, die gesamte Region um die Stadt Salzburg wurde vom Heizkraftwerk Salzburg Mitte aus versorgt. Heute misst das Fernwärmenetz alleine in der Stadt Salzburg rund 160 Kilometer. Mit 230 Kilometern ist das Versorgungsgebiet im Verbundnetz Salzburg-Hallein noch größer als das der Stadt. Durch den neuen Wärmestandort in Neumarkt am Wallersee konnte das Netz noch weiter wachsen. Die Salzburg AG betreibt im gesamten Bundesland inklusive aller Landnetze somit ein Fernwärmenetz von rund 300 Kilometern und versorgt an die 24 000 Kunden mit sauberer Wärme. Quelle: Presseinformation der Salzburg AG.

Die Anlieferungsrampe für Hackschnitzel beim alten Fernwärmewerk im Schulenbezirk.

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