Fischwenger Reisefest mit Bussegnung, Brieftauben und Irrsdorfer Tanzlmusik

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Fischwenger Reisefest mit Bussegnung, Brieftauben und Irrsdorfer Tanzlmusik
von links: Hannes Fischwenger, Vizebürgermeisterin Liselotte Winklhofer und Bürgermeister Fritz Kreil, Maria Fischwenger, am Mikrofon Hans Fischwenger, dahinter Andreas Fischwenger, Pfarrer GR Kan. Mag. Norbert Nauthe und Alfred Forthuber, Setra

Der Stadtschrei(b)er hat wieder einmal einen Blick über die Stadtgrenze von Neumarkt am Wallersee geworfen. Diesmal in die Nachbargemeinde Straßwalchen in den Ortsteil Irrsdorf, wo am Samstag, den 12. April 2014, die Familie Fischwenger zu einem Reisefest auf ihr neues Firmengelände von Fischwenger Reisen eingeladen hatte.

Fischwenger Reisefest
Bei angenehm mildem Frühlingswetter fand dort am Samstag, den 12. April 2014, ein Reisefest statt, zu dem Familie Fischwenger eingeladen hatte. Mehrere hundert Besucher folgten im Laufe des Tages dieser Einladung. Die Bushalle war zu einer riesigen Festhalle mit Gastronomie und Musikunterhaltung durch die Irrsdorfer Tanzlmusik umgestaltet worden, in einer kleineren Halle präsentierten Reisepartner wie die Mörbischer Festspiele oder die Region Wörthersee ihre Angebote und im Reisebüro konnte man zu Sonderkonditionen eine Reise aus dem Busreiseangebot des Unternehmens buchen.

Knapp 30 Kilometer nordöstlich vor den Toren der Mozartstadt Salzburg, weniger als zwei Kilometer von der Oberösterreich-Salzburger Landesgrenze entfernt, befindet sich der Straßwalchner Ortsteil Irrsdorf. Seit wenigen Wochen steht dort zwischen der Westbahn und der Mondsee Straße am Rande des Orts einer der wohl modernsten Busunternehmen-Firmensitze des Landes Salzburg: Die Firmenzentrale von Fischwenger Reisen.

Ein Familienunternehmen in der zweiten Generation
Maria und Hans Fischwenger begannen 1972 mit einem Kleinbusunternehmen. Heute 42 Jahre später führen ihre Söhne Hannes und Andreas das Unternehmen, das fast 50 Reise- und Kleinbusse im Reise-, Schüler-, Linien-, Mietwagen- und Werksverkehr fahren lässt und mehr als 40 Mitarbeiter beschäftigt. Auch Tochter Karin arbeitet im Unternehmen mit und sorgt mit ihrem fröhlichen Lachen stets für gute Laune im Büro.

Zukunft braucht Herkunft
Mit dem Reisefest wollte die Familie Fischwenger ihren Kunden, Freunden und Bekannten aber nicht nur ihr neues Firmenareal vorstellen. Es gab noch ein besonderes Ereignis. Auf dem großzügigen Garagenvorplatz stand neben einem historischen Reisebus der Marke Setra S 6 aus dem Jahr 1955 und einem modernen Setra-Reisebus noch ein drittes Fahrzeug, zunächst noch eingehüllt ganz in weiß. Um 11 Uhr ließ man dann die Hüllen fallen – nein, es war nur eine, damit jetzt keine Missverständnisse aufkommen. Zum Vorschein kam der neueste Reisebus.

Der Neueste in zweierlei Hinsicht: einerseits der neueste Reisebus im Fuhrpark des Unternehmens, andererseits der derzeit technisch modernste Reisebus der Firma Setra, ein S 515 HD für 49 Reisegäste, ausgestattet mit dem letzten Stand der Technik und Sicherheit. Der Vertreter von Setra, Alfred Forthuber, meinte in seinen Grußworten, „Zukunft braucht Herkunft“, ein Ausspruch, der von Odo Marquard, einem deutschen Philosoph, stammt. Und, so Forthuber, beides sei im Familienunternehmen Fischwenger zu finden. Mit diesem neuen Reisebus, der so viel kostete, wie ein Einfamilienhaus, setzt Familie Fischwenger einen Schritt in die Zukunft des Fortbestands des Unternehmens, „…für weitere 40 Jahre“.

Bürgermeister Fritz Kreil drückte in seinen Worten seine Freude aus, dass sich Familie Fischwenger zu dem Schritt des großzügigen Neubaus ihrer Firmenzentrale entschieden hatte und so den Standort zukunftsorientiert sichern möchte.

Brieftaubenverein Burgfriedbote 503 schickte zwei weiße Tauben nach…
Pfarrer GR Kan. Mag. Norbert Nauthe nahm dann die Segnung, zunächst des neuen Reisebusses, dann aller neuen Räumlichkeiten vor. Im Anschluss an den Segnungsakt wurden zwei weiße Tauben des Brieftaubenvereins „Burgfriedbote 503“ fliegen gelassen. Wie weit sie wohl fliegen? Josef „Sepp“ Huber, Obmann des Vereins, erklärte, dass eine Taube schon bis Brüssel geflogen war.

Der Brieftaubenverein „Burgfriedbote 503“ hat übrigens sein Einsatzlokal für seine wöchentlichen Einsatzflüge auf dem Fischwenger-Gelände. Wenngleich natürlich nicht direkt bei der Busgarage, so aber doch in Sichtweite von diesem. Vielleicht dachte ja Familie Fischwenger bei ihrem Entgegenkommen, dem Brieftaubenverein auf ihrem Grundstück das Einsatzlokal errichten zu lassen, dass im Fall von Stromausfall die Kommunikation mit Hotels usw. per Brieftauben aufrechterhalten werden könnte?

Der neue, alte Bürgermeister der Marktgemeinde Straßwalchen, Fritz Kreil, mag wohl auch so seine Überlegungen gehabt haben, als er sich nach dem offiziellen Teil hinter das Steuer des historischen Setra S 6 setzte. Mit 20 Sitzplätzen wären genug Plätze für seine Fraktionsmitglieder. Nur die Farbe des Busses – blau – müsste geändert werden – auf schwarz.

Bei Schweinsbraten, Bosna und Bier, der Musik der Irrsdorfer Tanzlmusik und Kaffee und Bauernkrapfen der Goldhaubengruppe Irrsdorf wurden sicherlich noch so manche Urlaubsgeschichte erzählt oder die nächste Reise geplant – natürlich im neuen Setra!

Fischwenger Reisefest mit Bussegnung, Brieftauben und Irrsdorfer Tanzlmusik
links der historische Setra S 6, Baujahr 1955, in der Mitte der neue Setra, Baujahr 2014, der beim Reisefest vorgestellt wurde
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