Hans Leimüller, der mit dem fliegenden Tomatenhaus

Gepostet am Aktualisiert am

Hans Leimüller Lärchenholz Neumarkt am Wallersee Gartenhütte
Hans Leimüller beim Einrichten des Tomatenhäuschen mit Gartenhütte

Als neue Bürger in Neumarkt am Wallersee waren die Frau des Stadtschrei(b)ers und er selbst vor fast genau einem Jahr auf der Suche nach einem Zimmerer. Des Stadtschrei(b)ers Frau wünschte sich eine Gartenhütte für ihre Hobbytätigkeit als Gärtnerin. Aber diese Hütte sollte ein etwas verlängertes Vordach zum Schutz einer geplanten Tomatenzucht besitzen. Also machten wir uns auf und fuhren zur Grabenmühle am Steinbach zum Lärchenholz Leimüller.

Hans Leimüller bei seiner eigenen Tomatenzucht

Sibirien ist weit, die Gerda war da
Kaum waren wir im Büro des Lärchenholzhändlers eingetreten, sagte Gerda Leimüller auch schon zum Stadtschrei(b)er: „Wir kennen uns!“ Sprachlos stand der Stadtschrei(b)er da, meinte er doch, in Neumarkt am Wallersee unbekannt zu sein. Es stellte sich heraus, dass Gerda und der Stadtschrei(b)er vor vielen, ja, sehr vielen Jahren einmal im selben Reisebüro in Salzburg gearbeitet hatten.

Ja, der Chef, der Lärchenholz-Hans, war aber gerade wieder in Sibirien, um nach dem Rechten zu schauen, was denn sein Lärchenholz macht. Aber Gerda versprach, dass sich Hans gleich melden werde, wenn er wieder da sein wird. Und das „gleich“ war dann die erste Überraschung für den Stadtschrei(b)er: Hans war noch am Weg vom Münchner Flughafen nach Neumarkt am Wallersee, da rief er schon an, ob er „gleich“ vorbeikommen könnte, die Sache zu besprechen. Auch dieses „gleich“ war „gleich“! Wir waren begeistert! Und Hans, als ebenfalls passionierter Tomatenzüchter, verstand das Anliegen meiner Frau sofort.

„Heut‘ hätt‘ ich Zeit, weil in den nächsten Tagen muss ich schon wieder nach Sibirien“
Am 2. April hatten wir das Angebot, am 3. April dieses bestätigt und am 17. April der Anruf von Hans „heut‘ hätt‘ ich Zeit, weil in den nächsten Tagen muss ich schon wieder nach Sibirien“. Ja, aber uns fehlte noch das Kiesfundament. Kein Problem, meinte Hans, das schaufle er auch „gleich“ aus. Das „gleich“ war wieder ein „gleich“ und am späten Nachmittag erschienen sie zu zweit und schwitzten zu zweit und fluchten zu zweit und waren fertig, zu zweit. Denn die sogenannte Gartenerde bei uns ist eine zähe Lehmerde („eine der besten Gartenerden“ wie Gärtner Hartl aus Straßwalchen meinte, der diesen Lehm, ehm, diese Gartenerde „selbst“ von einem Bach gebracht hatte, mit gröberen Steinen, a bissl Eisen und Glasscherben und so, aber das ist eine andere Geschichte).

Jedenfalls mühten sich die Beiden redlich, hoben das Fundament aus, füllten es mit Kies, schlugen die Stützen für das Gartenhüttl in die Erde, ehm, zwischen die Steine und machten Feierabend.

Hans Leimüller Lärchenholz Neumarkt am Wallersee Gartenhütte
des Stadtschrei(b)ers seiner Frau ihre Tomatenzucht im Frühsommer 2013
Ein Blick ins Innere der Gartenhütte

Die fliegende Tomatenhütte mit Gartenhüttenanbau
Am nächsten Tag fuhr ein Lkw mit Kran vor und ehe sich der Stadtschrei(b)er versah, schwebte die von seiner Frau ersehnte Gartenhütte quer über den Garten zu ihrem vorgesehenen Platz. Jetzt folgte die nächste Überraschung. Hans, als passionierte Tomatenzüchter (der Stadtschrei[b]er weiß, er wiederholt sich), hat nämlich nicht nur das Dach der Gartenhütte wunschgemäß etwas vorgezogen, sondern auch gleich die beiden Seitenwände mit jeweils einer seitlichen Öffnung ganz oben verlängert. „Damit die Tomaten nicht gleich jedem Wind ausgesetzt sind …“ meinte Hans. Und wie Recht er doch behalten sollte. Im Mai folgten ja mehrere Wochen Regen und Kälte. Da konnten wir die Tomaten sehr gut abdecken und sie gediehen später prächtig, wenn auch durch das Wetter bedingt, später.

Ja und die allerletzte lustige Überraschung im Zusammenhang mit unserer Gartenhütte erlebten wir dann mit der Rechnung von Hans. „Tomatenhäuschen mit Geräteschuppen“ stand da zu lesen. Hatten wir nicht eigentlich Gartenhütte mit Tomatenanbau…? Egal, der Hans hatte als fachkundiger passionierter Tomaten…, aber das wissen Sie bereits, jedenfalls er hatte erkannt, was der Frau des Stadtschrei(b)ers wichtig war: die Tomaten!

Alle 14 Bilder, die der Stadtschrei(b)er im Sommer 2013 im Garten des Lärchenholz-Hans gemacht hat … hier unter diesem Link.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s