Da macht Einkaufen echt Spaß!

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Haupteinkaufsstraße Neumarkt am WallerseeDie Haupt(einkaufs)straße von Neumarkt am Wallersee an einem Augusttag.

Alles verparkt, die Linienbusse der Post quälen sich zwischen ein- und ausparkenden Kfz durch, viele suchen schnell einen Parkplatz.

Kommt da wirklich Lust zu einem Einkaufsbummel auf? Wäre da eine verkehrsberuhigte Zone mit etwas weniger Parkplätzen (deren es ja noch zahlreiche zwischen zwei und fünf Minuten entfernt von diesem Punkt der Aufnahme gäbe) nicht einladender? Die Mehrheit der Wirtschaftstreibenden entlang dieser Hauptader der Stadt sieht es anders: je weiter der Kunde mit seinem Pkw in den Laden fahren könnte, desto lieber wäre es diesen Geschäftsleuten.

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Neumarkter haben Angst vor Rupertitag-Fest!

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Rupertifest Neumarkt am Wallersee, Samstagvormittag in der Gartenstraße
Rupertifest Neumarkt am Wallersee, Samstagvormittag in der Gartenstraße

Gefeiert wird am 21. September der Rupertitag auf der Hauptstraße von Neumarkt am Wallersee, abgesperrt vom Verkehr. Doch wo fließt der Verkehr? Durch Seiten- und Nebenstraßen, z.B. durch die Gartenstraße! Derzeit leitet bereits eine Baustelle dort seit einer Woche schon den Verkehr durch. Anrainer sind mehr als verzagt: Lärm, vor allem am Abend, Parkschäden, alle paar Sekunden ein Auto – alles ein, zwei Meter neben Wohnungen – ist das Lebensqualität? Und es wäre nicht notwendig! Ein politischer Wille wäre notwendig! Heute auch noch ein Fußballspiel im selben Wohngebiet der „Stadt“ – der Fußballplatz liegt mitten in einer Wohnsiedlung (andere Gemeinden der Region haben ihre Fußballplätze längst an die Peripherie ihrer Gemeinden verlegt) – ich hatte den Amtsleiter Mag. Peter Reifberger um einen Gesprächstermin als Journalist gebeten – seine Antwort: es ist der „politische“ Wille, an Veranstaltungstagen den Verkehr durch dieses (Wohn)Viertel zu leiten (mehr dazu im Salzburgwiki). Aber ANGST vor Stadtfesten? Das kann es doch wohl nicht sein in einer „Plus Region“-Stadt oder meint „Plus“ plus Verkehr?

Verkehr ver-rückt

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Sonntagvormittag im Sommer, etwa 9 Uhr

Von meiner Terrasse aus sehe ich bis zum Sportplatz, das sind etwa 150 bis 200 m. Aus dieser geraden Straße schießt ein Mercedes heraus, am Steuer eine Frau, am Rücksitz ein kleines Kind. In der leichten Kurve, wo die Wallbachstraße in die Sportplatzstraße mündet, hat die Frau mit ihrem Auto eine Geschwindigkeit von deutlich über 70 – 80 km/h erreicht und beschleunigt den „Rennhügel“ Den Rest des Beitrags lesen »

Stadtgeflüster

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Die Stadtgemeinde möchte eine Begegnungszone auf der Hauptstraße im Bereich des Stadtzentrums einrichten. Doch heftiger Gegenwind bläst von den Unternehmern in diesem Bereich – Auto bis ins Geschäft = Umsatz!  Daher möchten sie auch mindestens einmal die Woche einen auto freien Nachmittag in diesem Bereich! Aber weniger Parkplätze wären der Tod!

Aha, ich verstehe! Den Rest des Beitrags lesen »

Der Neumarkter Rennhügel 2013

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Wie bei allen Geburten gibt es auch bei dieser eine Zeit der Schwangerschaft. Diese sei hier kurz zusammengefasst:

Als der Stadtschrei(b)er im Februar 2012 den Standort seines zukünftigen Zuhauses an der Sportplatzstraße entdeckte, nahm er Sportplatz und normalen Straßenverkehr in einer Wohngegend wahr. Er fuhr fleißig zum wachsenden Zuhause, beobachtete den Verkehr, erforschte langsam Stadt und Umgebung und bemerkte nichts Ungewöhnliches.

Eingezogen im Dezember 2012, ließen Schnee und Eis die Normalität normal bleiben. Doch dann kam der März! Der Verkehr der Straße, an der der Stadtschrei(b)er sein Wohnzimmer hat, schien sich durch dieses hindurch zu bewegen, nicht elf Personen agieren bei einem Fußballspiel, sondern 100 Autos, nicht Steigung, nicht Kinderspielplatz, nicht 30 km/h-Zone, nicht Wohngegend scheinen Grund für Autofahrer zu sein, halbwegs normal zu fahren. Geschwindigkeitsräusche schienen häufiger als Alkoholräusche. Und dann, mit einem Mal erstarrt das Viertel in unglaublich angenehm-normale Ruhe.

Der Stadtschrei(b)er hat mit einem amtlich geeichten Messband eines ehemaligen gerichtlich beeideten Kfz-Sachverständigen eine Messstrecke am Rennhügel von Neumarkt am Wallersee ausgemessen. Jetzt weiß er, dass auf diesem Straßenabschnitt der Sportplatzstraße locker Geschwindigkeiten bis 100 km/h erreicht werden!

Die Freude zum Überschäumen brachten die Verkehrsumleitungen bei Veranstaltungen im Stadtzentrum. Nein, nicht über die Stadtumfahrung, die niemand wollte und die niemand will (wie ich im Stadtamt erfahren habe), nein, der Verkehr wird in ein einspuriges Gassl mitten durch Wohngebiet umgeleitet!

Es folgten Gespräche mit der Stadtmittrigkeit (die Obrigkeit war davon informiert), es wurden Zählungen gemacht, na sagen wir, ein wenig löchrige. Und jetzt steht im Frühjahr 2014 die Bürgermeisterwahl an.

Des Stadtschrei(b)ers Ohren lauschen!