Villa

Die Bahnhofstraße: Von verschwundenen Kleindenkmälern und der Villa Wittgenstein

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Der ehemalige Bildstock an der Bahnhofstraße gegenüber der Einmündung der Salitererstraße in Neumarkt am Wallersee (Aufnahme am 3. September 2021).

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | 22. November 2021 | Die Henndorfer wollten ihn nicht, die Köstendorfer und Neumarkter waren geteilter Meinung, aber sie bekamen ihn: Einen Bahnhof an der Kaiserin-Elisabeth-Westbahnstrecke. Damals lag der Bahnhof samt seiner dorthin führenden „Bahnhofstraße“ noch im Köstendorfer Gemeindegebiet. Es war im Jahr 1860, als der erste Zug von Wien nach Salzburg dampfte. Die Bahnhofstraße, heute in Neumarkt am Wallersee, erzählt.

Die Bahnhofstraße brachte wirtschaftlichen Aufschwung

…und daß es von Vortheil erscheint, daß die im Bau begriffene Elisabeth Westbahn in nächster Nähe von Neumarkt vorbeiführen wird…“ pries eine Neumarkter Mahlmühle in ihrer Verkaufsankündigung bereits 1857, noch vor der Fertigstellung der Bahnlinie, den Wirtschaftsstandort Neumarkt an („Neue Salzburger Zeitung“, Ausgabe vom 22 Mai 1857).

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Blumen, Baugerüste und Brathendl – Frühlingserwachen in Neumarkt am Wallersee

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Blumen in Neumarkt
in einem Neumarkter Garten gesehen

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | Nach dem Weltuntergangswetter um Ostern hat die Sonne nun doch auch ihren Weg ins Salzburger Land gefunden. Nach einem bereits recht freundlichen Mittwoch wurde der heutige Donnerstag dann so ein richtiger Frühlingstag: der Rhabarber streckte seinen Kopf aus der Erde, die Rosen wickelten ihre frischen Blätter vom Stamm und die ersten Fliegen besichtigten das Wohnzimmer als Aufenthaltsort für vielleicht doch wieder schlechtere Zeiten. Der Stadtschreiber arbeitete zunächst an einem Werbeplakat für ein Frühlingsfest, das einer seiner beiden Söhne Anfang Mai veranstalten wird. Aber leider in Wien. Dann nahm der Stadtschreiber seinen Fotoapparat und machte sich auf die Suche nach dem Frühlingserwachen in seiner Stadt.

Alte Dame erhält neues Gewand
Die letzte Villa aus der Gründerzeit in unsere Stadt, die Gürtlervilla, erhält gerade eine neue Fassade. Zwischen dem knallroten Bauwagen im Garten und der Villa wartet der vor zwei Jahren errichtete Lehmbackofen auf seine neue Backsaison. Ein wenig Lehm hat er bei Regen schon lassen müssen, aber er ist immer noch gut in Schuss. Übrigens, bei der Gürtlervilla findet am 18. und 19. April 2015 ein türkisch-österreichisches Frühlingsfest ab 11 Uhr statt. Das Essen soll dabei teuflisch gut sein, wurde dem Stadtschreiber berichtet. Den Rest des Beitrags lesen »