Brunnkehrer

Das Brunnkehrergut der Familie Greischberger in Sommerholz zum Erbhof ernannt

Gepostet am Aktualisiert am

Übergabe des Erbhofschilds an Familie Greischberger des Brunnkehrerguts in Neumarkt am Wallersee durch Agrarreferent Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger (Bildquelle: Otto Wieser / Salzburger Landeskorrespondenz)

Salzburg | Neumarkt am Wallersee | Salzburger Landeskorrespondenz | Fährt man vom Zentrum Neumarkt am Wallersee in das östliche Stadtgebiet, so erreicht man die Filialkirche zum heiligen Georg in Sommerholz aus dem 15. Jahrhundert auf 776 m über Meereshöhe. Wer nun aber meint, dies sei der höchste Punkt des Ortsteils Sommerholz, der irrt. Blickt man nämlich hinunter zum Wallersee sieht man gute 500 Meter entfernt das Brunnkehrergut, das sich nur weniger Meter unter 785 m über Meereshöhe, dem höchsten Punkt eines Hügels neben dem Hof, befindet.

Seit genau 200 Jahre im Besitz der Familie Greischberger
Agrarreferent Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger überreichte am 30. Jänner 2015 dem Ehepaar Michaela und Johannes Greischberger vom Brunnkehrergut eine Erbhoftafel und verlieh damit dem Hof den Titel „Erbhof“. Mit dem Jahr 2015 ist der Hof nunmehr nachweislich seit genau 200 Jahren (1815) im Besitz der Familie und erfüllt damit die nötige Voraussetzung nach dem Salzburger Erbhöfegesetz. Für den jungen Bauern war dies auch ein Geburtstagsgeschenk. Er feierte am nächsten Tag seinen 40. Geburtstag. Den Rest des Beitrags lesen »

Wintermärchen ohne Schnee oder doch mit Schnee in den Neumarkter Bergen

Gepostet am Aktualisiert am

Vom Wind geformte Eisgebilde

Den vorletzten Tag im Monat nimmt der November 2014 zum Anlass darauf hinzuweisen, dass er einst „Wintermonat“, „Nebelung“ oder „Windmond“ genannt wurde. Vorbei sind die milden Temperaturen, das Thermometer zeigt um 13 Uhr ein Grad über Null.

Lässt man in der Flachgauer Stadt am Land, Neumarkt am Wallersee, den stillen Sighartsteiner Weiher hinter sich und fährt bergwärts gegen Sommerholz so kommt man nach Kollmannroid durch einen Wald. An dessen Ende steht rechts ein schmucker Bauernhof, die Straße wendet sich nach links und verläuft einem Waldrand entlang. Der Nebel hängt hier oben auf etwa 700 Meter über dem Meeresspiegel tief über Wald und Felder, der Blick fällt auf ein noch immer sattgrünes Feld. Doch daneben, das niedrige Nadelgehölz, zeigt einen winterlichen Schmuck. Den Rest des Beitrags lesen »