Geschichtliches

„Raststation Tarnantone“, das Neumarkt der Römerzeit wurde entdeckt

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Archäologische Grabungen in Pfongau
Pressekonferenz in der Fronfeste, von links: DI Adi Rieger, Bürgermeister von Neumarkt am Wallersee, LHStv. Dr. Heinrich Schellhorn, Dr. Raimund Kastler, Landesarchäologe, Dr. Felix Lang, Universität Salzburg und Ingrid Weydemann, MAS, Museumsleiterin

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | Wo genau liegt Tarnantone? Dahinter verbirgt sich die erste römische Raststation östlich von Iuvavum (Salzburg) auf dem römischen Hauptverkehrsweg nach Osten, nach Ovilava (Wels). Dieser „weiße Fleck“ auf der Landkarte des Imperium Romanum beschäftigte die Wissenschaft seit mehr als 100 Jahren. Nun endlich fanden Salzburger Archäologen mit Hilfe von modernsten geophysikalischen Messverfahren die Lösung, nämlich mitten auf der grünen Wiese südwestlich des Ortschaftszentrums von Pfongau in Neumarkt am Wallersee.

Eine grüne Wiese birgt ein geschichtliches (Stadt)Geheimnis

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Die beiden Ölgemälde der Sieben Heiligen Zufluchten in Neumarkt am Wallersee

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Sieben Heiligen Zufluchten von Benedikt Werkstätter
Die Sieben Heiligen Zufluchten von Benedikt Werkstätter, 1770 entstanden.

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | 31. Oktober 2019 | Neumarkt war der Geburtsort von mehreren bedeutenden Künstlern, darunter Paul Mödlhammer (* 1680; † 1743), Johann Sebastian Eberl (* 1710; † 1770) oder Johann Benedikt Werkstätter (* 1707; † 1772), ein Maler des Spätbarocks. Werkstätter hinterließ Neumarkt eines der beiden Ölgemälde der Sieben Heiligen Zufluchten.

„Die Sieben Heiligen Zufluchten“ von Johann Benedikt Werkstätter

Benedikt Werkstätter wird als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten aus Neumarkt am Wallersee gesehen. Er wurde 1755 zum Kammerportier und Hofmaler ernannt. Mit dem Salzbergwerk- und Salinenbilderzyklus in Hallein malte er ein wichtiges Zeugnis der Industriemalerei des Spätbarocks. Diese 72 Bilder befinden sich in den Fürstenzimmern in der ehemaligen Salinenverwaltung, dem heutigen Keltenmuseum. Er hatte auch eine große Ansicht der Stadt Salzburg gemalt, die sich im Schloss Mirabell befand. Diese und seine Altarbilder in der St.-Sebastians-Kirche verbrannten jedoch beim großen Stadtbrand 1818.
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Die Geschichte der Weihnachtskrippe in Salzburg und über jene in Neumarkt am Wallersee, Teil 1

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Weihnachtskrippe in Neumarkt am Wallersee
Blick auf die Weihnachtskrippe in der Stadtpfarrkirche zum heiligen Nikolaus in Neumarkt am Wallersee

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | In der Weihnachtszeit kann man in zwei Kirchen in der Salzburger Stadt Neumarkt am Wallersee im Flachgau zwei besondere Weihnachtskrippen bewundern. Eine steht in der Stadtpfarrkirche zum heiligen Nikolaus und zeigt das historische Schanzhäusl.  Die zweite befindet sich in der möglicherweise ältesten Kirche von Neumarkt, in der Filialkirche Pfongau zum heiligen Martin. Sie ist eine besonders kostbare historische Landschaftskrippe.

Über die Entstehung der Weihnachtskrippe und Salzburger Krippen sowie über die beiden Weihnachtskrippen wird der Neumarkter Stadtschrei(b)er in zwei Beiträgen berichten. Den Rest des Beitrags lesen »

Sternsinger schauen gar nicht in die Sterne!

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Die vier heiligen drei Könige am 28. Dezember 2015 in Neumarkt am Wallersee

Salzburg | Neumarkt am Wallersee | Da standen sie also wieder vor der Haustüre, die vier heiligen drei Könige mit einer Königin. Jedenfalls zählte der Stadtschrei(b)er fünf Köpfe.  Die Hand tat dem Sternträger schon weh. Ja, ja, so ein Stern, der hat schon sein Gewicht! Aber sie gehen eh‘ nur zwei Tage, die Sternsinger vorm Haus. Na ja, meinte einer von ihnen, eigentlich drei Tage. Denn am 6. Jänner müssen sie auch noch in der Kirche auftreten. Also merke, auch ein nur kurzer Auftritt zählt einen Tag!

Sternsinger schauen gar nicht in die Sterne

Im Dezember 2015 haben die Sternsinger die besten Voraussetzungen, auch selbst in die Sterne schauen zu können. Seit Tagen fasziniert tagsüber ein tiefblauer Himmel,  Sonnenuntergänge in orangen-roten Farbtönen malen Himmelsfiguren ans Firmament und am sternenklaren Nachthimmel gibt es als Draufgabe seit Tagen einen unheimlich riesigen Vollmond (24. Dezember) zu sehen.  Wenn die Sternsinger schon nicht in den Sternenhimmel blicken, weil sie so beschäftigt sind, blickt der Stadtschrei(b)er doch einmal etwas in die Sternsinger-Geschichte zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

17. Juli 2015 – Tag der offenen Tür auf der Ausgrabung Neumarkt Pfongau

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Bei den Grabungen im Sommer 2015

Die Ausgrabungen am römischen Gutshof in Pfongau in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee laufen auch diesen Sommer wieder weiter. Seit 2008 wird der Gutshof in jährlichen Forschungsprojekten der Landesarchäologie am Salzburg Museum in Kooperation mit der Universität Salzburg, Fachbereich Altertumswissenschaften, klassische Archäologie und der Stadtgemeinde Neumarkt flächendeckend untersucht.

Grabungen am Wirtschaftsgebäude

Der römische Gutshof von Neumarkt-Pfongau ist seit dem 19. Jahrhundert als Fundstelle bekannt. Er zählt zu den zahlreichen landwirtschaftlichen Siedlungsstellen, die in der römischen Epoche im Umfeld von Iuvavum, der Vorgängersiedlung Salzburgs, angelegt waren. Den Rest des Beitrags lesen »