ÖBB: 375-Tonnen-Bauwerk in Neumarkt-Köstendorf in die neue Bahnhof-Unterführung versetzt

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ÖBB 375-Tonnen-Bauwerk in Neumarkt-Köstendorf versetzt
Das 375 Tonnen schwere Kernstück der neuen Bahnhofsunterführung am Bahnhof Neumarkt-Köstendorf während des Versetzens an seinen Standort (Bildquelle ÖBB Mag. Robert Mosser)

Neumarkt am Wallersee | ÖBB Pressedienst |  10. November 2019 | Mit rund fünf Meter pro Stunde wurde am Donnerstag, dem 7. November 2019, der neue Personendurchgang am Bahnhof Neumarkt-Köstendorf unter den Gleisen der Weststrecke eingeschoben. Während der deutlich schnellere Zugverkehr auf den beiden Hilfsbrücken darüber unbeeinträchtigt blieb, lief in der dafür ausgehobenen Baugrube auch alles nach Plan. Das Bauwerk aus Beton wurde zentimeterweise an seinen neuen Standort gerückt – die spektakulären Arbeiten wurde nach detaillierter Planung mit viel Routine umgesetzt.

Hydraulikpresse für 375 Tonnen

In den vergangenen Wochen wurde der elf Meter lange, fünf Meter hohe und knapp sieben Meter breite Einschubteil in der vorher für die Arbeiten ausgehobenen Baugrube betoniert. Die Vorgehensweise dient dazu, dass der Bahnverkehr auf der Weststrecke in diesem Zeitraum unbeeinträchtigt weiterlaufen kann und die Bauarbeiten unter eigens eingebauten Hilfsbrücken stattfinden. Mit hydraulischen Spezialpressen und auf dafür vorgesehenen Schienen wurde der 375 Tonnen schwere Durchgang innerhalb von vier Stunden rund 20 Meter an seine endgültige Position gezogen. In der folgenden Bauphase muss der neue Personendurchgang zum künftigen Inselbahnsteig an seiner endgültigen Position mit Erdmaterial hinterfüllt werden.

375-Tonnen-Bauwerk in Neumarkt-Köstendorf versetzt
Der Bauteil an seinem Bestimmungsort unter den Gleisen der Weststreck (Bildquelle ÖBB Mag. Robert Mosser)

Die nächsten Schritte

An den nächsten beiden Wochenenden werden die Hilfsbrücken schließlich wieder ausgebaut und der dauerhafte Gleiskörper hergestellt. Damit die Fahrgäste ihre Wege künftig in der modernen Bahnstation sicher und barrierefrei bewältigen können, werden anschließend die Aufgangsbauwerke auf beiden Seiten der Bahn sowie die beiden Bahnsteige errichtet. Parallel dazu arbeiten die ÖBB mit den bauausführenden Firmen derzeit an den Fundamenten der Lärmschutzwände, Rohrpressungen werden hergestellt und der Damm für das dritte Gleis zwischen Steindorf bei Straßwalchen und Neumarkt-Köstendorf wird aufgeschüttet.

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