Alarmstufe 2 – ein Haus-Zubau brannte in Neumarkt am Wallersee

Gepostet am Aktualisiert am

Starke Rauchentwicklung auf der linke Hausseite
Starke Rauchentwicklung auf der linke Hausseite

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee |  Um 16:55 Uhr ging am Sonntagnachmittag, den 8. Jänner 2017, die Brandmeldung bei der Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt am Wallersee ein. Nur kurz nach 17 Uhr brausten bereits Lösch- und Rüstfahrzeug der Hauptwache samt Einsatzleiterwagen die Sportplatzstraße über die winterliche Fahrbahn herunter.

Bilder vom Einsatz auf der Bilderplattform unter diesem Link.

Brand eines Zubaus eines Wohnhauses in der Wallbachsiedlung nahe des Wallerbachs

Alle Fahrzeuge waren im Einsatz
Alle Fahrzeuge waren im Einsatz

Es vergingen wiederum nur  wenige Minuten und weitere Fahrzeuge der Löschzüge Pfongau, Sighartstein, Neufahrn und Sommerholz trafen am Brandplatz ein. Aus dem Zubau eines Wohnhauses stieg bereits dichter Rauch auf. Unmittelbar nach der Erstalarmierung wurde durch Einsatzleiter Andreas Leimüller Alarmstufe 2 angeordnet. Bald war der Löschtank des RLFA-2000 erschöpft und Wasser wurde vom Hydranten in der Wallbachstraße sowie dem wenig Wasser führenden Wallerbach entnommen. Mittlerweile waren das Atemschutzfahrzeug der Hauptwache Seekirchen am Wallersee sowie das Fahrzeug der Hauptwache Straßwalchen mit der Drehleiter eingetroffen. Nun begann die Brandbekämpfung von der Drehleiter aus – alle an den Löscharbeiten beteiligten Personen mussten Atemschutzgeräte wegen der immer stärker werdenden Rauchentwicklung tragen.

Keine Verletzten und Schadensbegrenzung

Zu Schaden kamen keine Personen und wie die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt am Wallersee auf ihrer Facebook-Seite später berichtete, „konnte durch eine überlegte Einsatztaktik ein Wasserschaden vermieden werden; noch wichtiger aber, das Wohnhaus wurde trotz der hohen Brandbelastung beinahe schadlos gehalten.“ 

Wie der Facebook-Seite der Feuerwehr zu entnehmen ist, möchte sie sich bei allen Anrainern sehr herzlich bedanken, die die Einsatzkräfte mit Tee und Kaffee versorgt hatten und damit die kalte Witterung etwas erträglicher gemacht hatte (die Temperatur lag knapp unter null Grad Celsius und immer wieder setzte Schneetreiben ein).

Insgesamt dürften wohl an die zehn Fahrzeuge und vom Neumarkter Stadtschrei(b)er „gefühlte“ 60 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen sein.

Ortsfeuerwehrkommandant Herbert Maderegger (links9
Ortsfeuerwehrkommandant Herbert Maderegger (links9
Brandbekämpfung von der Drehleiter aus
Brandbekämpfung von der Drehleiter aus
 Einsatzleiter Andreas Leimüller  (rechts)
Einsatzleiter Andreas Leimüller (rechts)
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