Sportplatz-Remmidemmi, Salzburger Landeshymne, türkische Hochzeit – Neumarkt in Aktion

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Kirtag Freiwillige Feuerwehr Pfongau
Der Kirtag in Pfongau begann mit Ansprachen und Ernennungen

Wer war zuerst da: der Sportplatz oder der Neumarkter Stadtschreiber? Geh, so einfach machen wir die Sache nicht! Der Neumarkter Stadtschreiber floh vor dem sonntäglichen Verkehrslärm nach Pfongau zum Kirtag der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt am Wallersee Löschzug Pfongau – es gab die Salzburger Landeshyme zu hören, und zurück, wieder Sportplatzlärm. Also auf ins Wenger Moor, aus dem der Neumarkter Stadtschreiber dem Klang von Trommel und Schalmei zu einer türkischen Hochzeit in Maierhof folgte. Ein turbulenter Sonntag!

Alle Bilder vom Sonntag, den 3. April 2016 gibt es hier auf meiner Bilderplattform zu sehen.

Kirtag in Pfongau

Die Freiwillige Feuerwehr Neumarkt am Wallersee  Löschzug Pfongau, hatte das richtige Wetter für ihren Kirtag bestellt: Sonnenschein und angenehme Temperatur. Bürgermeister DI Adi Rieger, Vizebürgermeister Jan Schierl und Löschzugskommandant Franz Breitenthaler nahmen Beförderungen von Feuerwehrleuten vor, die Trachtenmusikkapelle Neumarkt am Wallersee spielte auf und anschließend ging man zum gemütlichen Teil über. Zuvor aber spielte die Neumarkter Trachtenmusikkapelle noch die Salzburger  Landeshymne,  die aus dem Jahr 1928 stammt, von Anton Pichler getextet und von Ernst Sompek vertont wurde.

Der Sportplatz entzweit und erhitzt die Gemüter

Angenehmen Sonntag! Seit 8 Uhr rollten die Pkw durch die Wallbachstraße zum Sportplatz, seit 8:30 Uhr Musikbeschallung der Sportplatzsiedlung. Jetzt kurz nach 9 kreisten immer noch Fahrzeuge um die Blocks auf der Suche nach einem Parkplatz. Sonntagvormittag 9 Uhr und es geht zu wie im Europark – muss das sein? Ein Sportplatz mitten im Wohngebiet? 09:20 Uhr – jeder, der jetzt noch kam, fuhr bis zum Sportplatz und meinte, er sei der einzige und er fände vor dem Eingangstor noch einen Parkplatz. 12:15 bis 12:45 Uhr Abfahrt aller Pkw, was um 8 Uhr am Sonntag begann endete zur Mittagszeit – kurz vor 13 Uhr erschien ein Fahrzeug der Polizei, aber da waren alle schon weg. Nun wurde der Kunstrasen gewässert und wartete auf die nächsten Spiele, die dann am Sonntagnachmittag stattfanden.

Wer war da zuerst? Der Sportplatz oder der Stadtschreiber

Der Sportplatz war zuerst da und die Anrainer leiden immer mehr darunter. Dann kam der Stadtschreiber und meint eigentlich nur, dass man nicht Wohnungen verkaufen kann, wenn daneben Remmidemmi ist und er hält nichts von der These: war immer so, bleibt immer so. Schließlich sollten Wohngebiete, die als solches ausgewiesen sind, auch eine gewisse Lebensqualität bieten. In allen Gemeinden in der Umgebung befindet sich der Sportplatz jedenfalls nicht in Wohngebieten. Auf der Facebook-Seite des Stadtschreibers gibt es heftig pro und contra zu diesem Thema.

Bereit zur Abfahrt – die Braut wartet im Auto

Türkische Hochzeit

Der Neumarkter Stadtschreiber wanderte an diesem Sonntag den Wallerbach durch das Wenger Moor entlang, sah einen Fasan und einen Reiher – wohl einen Graureiher, mag aber auch vielleicht ein Fischreiher gewesen sein, und hörte Trommeln und Schalmei-Klang. Als er oben in Maierhof war, erlebte er gerade noch die Abfahrt der Braut zu einer türkischen Hochzeit – alles Gute! Sein Weg führte ihn dann über die Wallersee-Ostbucht zurück ins Stadtzentrum. Mittlerweile war es ruhig am Sportplatz geworden. Also doch noch Sonntag!

Omis und Opas Herzen hingen gar nicht so hoch
Frühling im Wenger Moor
Ein Neumarkter Kunstwerk oder war es doch ein Stall?
Am Wallersee
beim Kirtag in Pfongau
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Ein Kommentar zu „Sportplatz-Remmidemmi, Salzburger Landeshymne, türkische Hochzeit – Neumarkt in Aktion

    Sabine Pugl-Pichler sagte:
    8. April 2016 um 21:01

    Sehr geehrter Hr. Stadtschreiber Krackowizer!

    Ich wurde gerade von einer Bekannten auf Ihre Facebookeinträge aufmerksam gemacht.
    Ich muss Ihnen leider sagen, dass ich von Ihnen etwas enttäuscht bin.
    Sie nennen sich unabhängig und für Neumarkt sprechend, erwähnen aber mit keinem Wort, das das Fußball-Turnier für den Neumarkter Nachwuchs war der immerhin über 100 Neumarkter Kinder betreut!
    Ich verstehe Ihren Ärger über die Verkehrssituation, der TSV Neumarkt ist auch nicht Glücklich mit dem Standort und der Verkehrslösung. Dies ist aber Sache der Politik, die schon seit Jahren eine Lösung sucht.
    Ich werde Ihnen nun aber trotzdem einige Informationen zu dieser, wie Sie es nannten, „Lärmbelästigung“ geben:
    Dieses gut angenommene Jugend-Turnier wurde heuer zum ersten Mal ausgetragen und nennt sich Wallerseepokal.
    Es wurde in den Altersgruppen U7, U8, U9 und U10 gespielt. Wir hatten sogar Mannschaften aus München und Linz.
    Die Burschen und Mädchen aus Neumarkt haben sich wacker geschlagen und hätten sich auch ein wenig Anerkennung von Ihnen verdient und wären mächtig stolz gewesen.
    Die U 10 konnte sogar als einzige Neumarkter Mannschaft den Wallerseepokal in Neumarkt halten!!
    Gratulation Jungs!
    Aber das ist für Sie ja sicher egal, denn der Verkehr ist Ihnen ja wichtiger!
    Vielleicht kommen Sie das nächste Mal die gut 200 Meter aus Ihrer Wohnung zu uns auf den Sportplatz und fragen mal nach, was da so los ist. Wir beißen nicht!
    Andere Anrainer waren sogar Mittagessen bei uns und haben sich mit unseren Kindern gefreut, trotz Verkehr und Lärm!
    Vielen Dank für Ihre Zeit.

    Sabine Pugl-Pichler
    Mutter von 2 Fußballern des TSV Neumarkt

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