Stadtamtsdirektor wurde als Letzter im Neumarkter Bezirksgericht gehängt oder so ähnlich…

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Reger Andrang beim StadtamtsdirektorIn-Casting mit Figuren fast schon wie der Lugner

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee |  Nach dem Abgang von Peter Reifberger als Stadtamtsdirektor letzten Herbst will und will sich einfach keiner mehr für diesen Job im Neumarkter Stadtamt finden lassen. Daher nahmen die Stadtmütter und -väter heute, am Faschingsdienstag, einen neuerlicher Anlauf und veranstalteten ein StadtamtsdirektorIn-Casting auf offener Straße.

Faschingsumzug bei milder Temperatur und fast Sonnenschein alle Bilder von mir hier unter diesem Link

Scheich und Scheichin samt den Scheichen-Kindern

Die Kinderaugen folgten stauend den Faschingswagen und fanden geschickt alle von „dort oben“ unter das Volk gestreuten Zuckerl. Dass von einem Wagen auch Sägemehl ausgeteilt wurde, fanden der Stadtschrei(b)er  und einige Besucher jetzt nicht so als den letzten Schrei. Aber der Stadtschrei(b)er brachte seine Kamera noch rechtzeitig in Sicherheit.

Biber sind ja eigentlich recht flinke Tiere. Doch beim Faschingsumzug ließen sich die Jungtiere von ihren Muttis in kleinen Leiterwagerl ziehen. Altbürgermeister Hans-Georg Enzinger stellte sich als 333ster Kandidat beim Stadtamtsdirektor-Casting zur Verfügung. Wolfgang Amadeus Mozart mischte sich unter das Publikum und  Scheichin Sandra Krizmanic-Hütter ver-scheich-te ihren Mann.

Zum Tode oder vielleicht doch nur zu ein paar Schnapserl verurteilt

Zum letzten Mal ließ der Neumarkter Scharfrichter das Fallbeil seiner Guillotine auf zu Tode Verurteile fallen. Denn bald werden die beiden ebenso wenig mehr gebraucht wie das Neumarkter Bezirksgericht. Das hat ihnen ja ein „Einheimischer“, der Wilfried Haslauer, der junior, jetzt weggenommen (was ihm ein paar so gar nicht verzeihen wollen).  Hans segnete von seinem Papa-Mobil aus die Menschenmenge und ein paar grimmig dreinschauende Indianer sprangen planlos auf der Hauptstraße herum.

Toni Greischberger verriet dem Stadtschrei(b)er, dass es tatsächlich eine Heilquelle in Neumarkt am Wallersee gäbe, genauer gesagt in Pfongau und noch genauer am Greischbergerhof. Der Stadtschrei(b)er glaubt sich zu erinnern, dass Toni von einer Wasser-Quelle sprach oder war’s doch eine Bier-Quelle?

Der Fasching fand also in Neumarkt am Wallersee einen trockenen Ausklang (vom Himmel) und wohl einen feuchten inwendigen.


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