Blumen, Baugerüste und Brathendl – Frühlingserwachen in Neumarkt am Wallersee

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Blumen in Neumarkt
in einem Neumarkter Garten gesehen

Salzburg | Flachgau | Neumarkt am Wallersee | Nach dem Weltuntergangswetter um Ostern hat die Sonne nun doch auch ihren Weg ins Salzburger Land gefunden. Nach einem bereits recht freundlichen Mittwoch wurde der heutige Donnerstag dann so ein richtiger Frühlingstag: der Rhabarber streckte seinen Kopf aus der Erde, die Rosen wickelten ihre frischen Blätter vom Stamm und die ersten Fliegen besichtigten das Wohnzimmer als Aufenthaltsort für vielleicht doch wieder schlechtere Zeiten. Der Stadtschreiber arbeitete zunächst an einem Werbeplakat für ein Frühlingsfest, das einer seiner beiden Söhne Anfang Mai veranstalten wird. Aber leider in Wien. Dann nahm der Stadtschreiber seinen Fotoapparat und machte sich auf die Suche nach dem Frühlingserwachen in seiner Stadt.

Alte Dame erhält neues Gewand
Die letzte Villa aus der Gründerzeit in unsere Stadt, die Gürtlervilla, erhält gerade eine neue Fassade. Zwischen dem knallroten Bauwagen im Garten und der Villa wartet der vor zwei Jahren errichtete Lehmbackofen auf seine neue Backsaison. Ein wenig Lehm hat er bei Regen schon lassen müssen, aber er ist immer noch gut in Schuss. Übrigens, bei der Gürtlervilla findet am 18. und 19. April 2015 ein türkisch-österreichisches Frühlingsfest ab 11 Uhr statt. Das Essen soll dabei teuflisch gut sein, wurde dem Stadtschreiber berichtet.

Gürtler Villa  Neumarkt am Wallersee
Gürtlervilla bekommt ein neues Aussehen

Auch das ehemalige Forsthuber-Bräu gegenüber dem Stadtamt ist derzeit eingerüstet. Nach aufwendigen Innenrenovierungsarbeiten ist jetzt die Fassade dran. Schräg gegenüber will auch das Haus des ehemaligen Bäcker- und Bürgermeisters Friedrich Dirschmaier (heute Bäckerei Leimüller) in neuem Glanz erstrahlen und ist ebenfalls eingerüstet. Gleich daneben ist wie jedes Jahr ein Gerüst beim Gasthof Gerbl in den ersten Stock aufgebaut: „Einer spinnt immer“, das diesjährige Stück der Theatergruppe Neumarkt am Wallersee hat am 10. April 2015 Premiere und für die Aufführungen wird dieses Gestell benötigt (Infos siehe www.theater-neumarkt.at).

Niko der Grieche
Gerade hat ein Brathendl-Kunde bei Niko der Grieche gekauft – diesem winkt er freundlich nach

Brathendl-Pizza-Platz
Schoko, der Pizza-Meister der „Pizzeria Francesco“, hat schon seinen „Schani-Garten“, seinen „Terrassen-Betrieb“ eröffnet. Ihm gegenüber klaffte für einige Tage ein Loch im Gastgartenzaun des Karlwirts. Niko, der umtriebige Grieche, hat schon wieder eine neue Geschäftsidee: Gyros und Brathendl – Verkauf direkt an Passanten an der Hauptstraße („Niko’s drive in“) und für seine Gastgarten-Gäste. Heute hat es auch noch Weißwürste gegeben, war doch Niko der Grieche jahrzehntelang im bayerischen Freilassing zu Hause gewesen. Der Brathendl-Verkauf findet täglich von 9 bis 18 Uhr statt.

Während ein begeisterter Pizza-Fan gleich mit fünf Pizza-Schachteln vom Pizza-Meister zu seinem Auto eilte, ließ sich ein Ehepaar ein Brathendl frisch vom Grill von Niko dem Brathendl-Griller, ehm dem Griechen, für zu Hause einpacken. Mit Semmeln dazu. Nicht zerteilt – auf Kundenwunsch! Von den Stehtischen neben Niko’s Grillerei bewahrte der Stadtschreiber einen guten Überblick über den „Brathendl-Pizza-Platz“ und stellte zufrieden fest, dass jeder seine Kunden hatte.

Blick vom Gardekeller nach Westen zur Baustelle Schlagergründe

Baubeginn auf den Schlagergründen und Wachstumsbeginn bei den Blumen in den Vorgärten
Auf der Wiese hinter der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Neumarkt am Wallersee haben vor einiger Zeit die Bauarbeiten an einer neuen Wohnsiedlung begonnen. Im Hintergrund konnte man heute die noch schneebedeckten Berchtesgadener Alpen, den Untersberg und den Hohen Staufen erkennen. Da werden wohl einige Bewohner einen wunderbaren Ausblick haben.

Pfarrkirche
Blick in Richtung Kleinköstendorf über die Wallbachsiedlung hinweg, ganz rechts die katholische Pfarrkirche, links unterhalb, das weiße Gebäude ist die evangelische Pfarrkirche

Einen auch nicht uninteressanten Ausblick hat man, wenn man von den Schulen Richtung evangelische Kirche geht. Von dort blickt man über die Wallbachsiedlung hinüber zur Stadtpfarrkirche zum heiligen Nikolaus und auf den Tannberg. Der Stadtschreiber stieg die steile, etwas renovierungsbedürftige Stiege in Richtung Sportplatz hinunter, bemerkte, dass in einigen der Wohnhäuser an diesem Teil der Gartenstraße die alten Fenster ausgetauscht werden und warf noch einen Blick vom neuen Wallerbachsteg in die Runde. Ja, ja, überall ist Frühlingsbeginn!

Alle Bilder auf meiner Bilderplattform unter diesem Link (auch in größerer Ansicht möglich).

 

Wallerbach
Ausblick vom neuen Wallerbachsteg
Weißwurst-essender Niko der Grieche
Gelb und blau – herrliche Frühlingsfarben
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