August Nachlese: Herbstbeginn in Neumarkt am Wallersee

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Salzburger Land, Neumarkt am Wallersee | Ein erster Blick auf Pete’s private Wetterstationsdaten vom Breinberg könnte einen ja fast beruhigen. Von Jänner bis August gab es heuer um fast 40 Prozent weniger Regen, das sind immerhin 441 Liter pro Quadratmeter weniger als 2013. Aber es ist ein trügerischer Blick. Denn im August letzten Jahres gab es Höchsttemperaturen von 34° C, im Juli sogar 35°C Grad und heuer? Der Juli schaufte sich gerade mal noch auf den Höchstwert 32,8° C hinauf, der August aber war schon mit 29,1° C zufrieden. Und was die durchschnittlichen Sonnenscheinstunden pro Tag anbelangte, gab es sogar im März mehr Sonnenscheinstunden als im August.

heiße Rhythmen, scharfe Preise Neumarkt am Wallersee
Duo Saxouxtics – „Saxophon küsst Gitarre“ mit Sarah Kump und Michael Pötzelsberger

Eine kreative Veranstaltung, die eine Fortsetzung finden sollte
Mit einem Einkaufsabend am 1. August auf lateinamerikanische Art, an dem Neumarkt am Wallersee tanzte, begann ja der August noch recht sommerlich. Der Stadtschrei(b)er erinnerte sich, dass er etwas von einer „Fiesta Mexicana“ in Ankündigungen gelesen hatte, sah aber überall nur Plakate mit der Aufschrift „heiße Rhythmen, scharfe Preise“. Da standen Leute vor einem geöffneten Fenster des Museums in der Fronfeste, in das sie schauten, wackelten dabei mit ihren Hintern, Hüften und Armen und bewegten sich auch sonst eigenartigen vor der Hausmauer. „Wii – Let’s Dance“ war des hüftenschwingenden Rätsels Lösung. Die Neumarkterin Michaela Hauser präsentierte ihr Mella’s Frühstücksglück, Mella’s frische Smoothies und überhaupt Mella’s vegetarische Leckereien. Das abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm schloss dann die Feuer-Show “Drums on fire” von Eliran Hasson ab, der schon am Anfang des Abends die Kinder als „Big Bubble Clown“ Sambo Lele am Stadtplatz die Kinder gut unterhalten hatte.

Feuerwehr-Neubau
Ach ja, am 1. August fand auch der Spatenstich für die neue Feuerwehrhauptwache Neumarkt im Ortsteil Schalkham statt. Aber davon wusste der Stadtschrei(b)er nichts und folglich hat er auch keine Bilder davon. Aber vom Bauvorschritt, denn schließlich wird ja seit 18. August so richtig gebuddelt!

Ford A, Baujahr 1926, 40 PS,

Der Freitag, der 1. August, war überhaupt recht lebendig in Neumarkt am Wallersee. Am Nachmittag hat der Stadtschrei(b)er eine „nostalgische“ Anreise zu einer Trauung in Neumarkt am Wallersee beobachtet: in einem Ford A, Baujahr 1926, 40 PS, einer der letzten der rund 15 Millionen gebauten Exemplare – laut Aussage des Besitzers, kam die Braut aus Oberösterreich angereist – der Stadtschrei(b)er wünscht dem Paar alles Gute für eine glückliche Zukunft!

Dann kam der Regen.

Neues vom Wallersee: Zeltlager, Sommerfrischler, Fischnachwuchs
Nachdem endlich der Regen wieder aufgehört hatte, besuchte der Stadtschrei(b)er den Wallersee und sah, dass der Wasserspiegel des Wallersees wieder angestiegen war und an manchen Stellen der Uferweg noch etwas unter Wasser stand. Beim Seeleben campierten Jugendliche aus dem Berchtesgadener Land und der Waldkindergarten hatte schon ansehnliche Formen angenommen. Ja sogar Sommerfrischler sah der Stadtschrei(b)er – man erkennt sie an ihrer noch weißen Haut. Die Wiesen bei der WasserWunderWallersee warteten darauf, endlich gemäht zu werden, neugieriger Fischnachwuchs streckte Schnäuzelchen am Ufer kurz aus dem Wasser, um den Stadtschrei(b)er zu sehen und draußen auf den großen Weiten des Wallersee-Ozeans wurde „sie“ von „ihm“ gerudert – wie romantisch diese Sommerromanze!

Fliegende Menschen über dem Wallersee, Hasenjagd und Schrammelmusik
Es war der 7. August, Donnerstagabend, an dem der Stadtschrei(b)er a bissl Wiener Heurigen-Gemütlichkeit in Neumarkt am Wallersee entdeckte, in einem „Hinterhof“ (echt Wienerisch) … es fehlte nur „der dritte Mann“ – es spielten Bertl Schmidlechner aus Fuschl am See (Zither) und Michael Lindinger aus Oberhofen am Irrsee (Gitarre) beim Gerbl.

Eigentlich wäre in diesen Tagen ja Sommer gewesen, aber daran hielt sich das Wetter nicht. Am Samstag, den 9. August, kurz vor einer neuerlichen Regenfront, sah der Stadtschrei(b)er am, nein, über dem Wallersee Menschen durch die Luft (Blobbingbattle 2014) fliegen und auf nahe gelegenen Wiesen suchten Rehe das Weite (jetzt net wegen dem Blobbing).

Regenbogen

Am selben Samstag, am Abend, wollte das Salzburger Straßentheater den Neumarktern zeigen, wie man Hasen jagt. Allerdings jagten zunächst etliche Bewohner dem herrlichen Doppelregenbogen nach, der sich kurz vor Spielbeginn über Sommerholz zeigte. Sie hofften wohl auf Geldsegen, es kam aber nur Regen und die Hasenjagd fand im Stadtsaal statt. Na ja, wie hat der Qualtinger gesagt: „…Die Stierkämpf‘ – a matte Sache … Simmering-Kapfenberg, das nenn i Brutalität“ und „a matte Sache“ war die Hasenjagd, rein vom Thema her, nicht schauspielerisch beurteilt.

Am folgenden Wochenende, das auf Mariä Himmelfahrt folgte, war es zwar sonnig, aber die Natur zeigte schon deutlich herbstliche Anzeichen. Umso schöner ein Spaziergang in unserem herrlichen Stadtgebiet, zum Beispiel am Wallersee. Ja, ja, Sie haben es wahrscheinlich schon längst erkannt. Ihr Neumarkter Stadtschreiber liebt das Wasser, den See!

Und irgendwann im August wurde die sanierte Wasserversorgungsanlage in Sighartstein eingeweiht. Die Segnung der Anlage nahmen Simon Weyringer und Diakon Andreas Weyringer, der auch Obmann der Genossenschaft ist, vor. Aber nix Genaues weiß der Stadtschrei(b)er nicht, da er auch von diesem Termin nichts wusste und folglich, ja, Sie ahnen es schon, auch keine Bilder hat.

Herbstlichtblicke, Wettbewerbsideen, Ehepaar Graupapagei und Nacktschnecken für den Chinesen
Zum letzten Mal im August zeigte sich die Sonne am Donnerstag, den 28. und Freitag, den 29. August am Himmel über Neumarkt am Wallersee. Fast kitschig war das Licht und der Stadtschrei(b)er marschierte mit seiner Fotokamera kreuz und quer durch Neumarkt am Wallersee, um Motive einzufangen. Eigentlich sollte die Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee einmal einen Wettbewerb für den schönsten Garten und den schönsten Balkon ausschreiben. Jedenfalls bringt die Herbstzeit wieder wunderbares Licht und herrliche Farbenspiele, wenn es nicht gerade regnet.

Am 29. August besuchte der Stadtschrei(b)er noch das „Ehepaar Graupapageiim Seniorenwohnhaus St. Nikolaus. Darüber habe ich ja in meiner letzten Geschichte berichtet. Ja, das war der August 2014, die Brombeeren in des Stadtschrei(b)ers Garten wurden reif und seine Frau machte Marmelade daraus. Die Tomaten erblassten aufgrund der Augustkälte und blieben grün, nur die Kürbisse freute das Wetter – und die Nacktschnecken. Der Stadtschrei(b)er muss einmal beim Chinesen nachfragen, ob er die Nacktschnecken nicht für die „Acht Schätze“ verkochen könnte.

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