Neumarkt am Wallersee an einem Juli-Sonntagvormittag

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DiesenDiesenberg Neumarkt am Wallersee Chiemgauer Alpen
Blick vom Diesenberg über Neumarkt am Wallersee und den Wallersee bis zu den Chiemgauer Alpen im Hintergrund

Die kleine Salzburger Stadt Neumarkt am Wallersee im Norden des Flachgaus hat viele Gesichter, birgt Überraschungen und immer wieder kann man Neues entdecken. An einem Sonntagmorgen im Juli habe ich eine Rundfahrt durch das weitläufige Gemeindegebiet unternommen, sicherlich nicht alles gesehen, aber doch einiges, um einen träumerischen Einblick in dieses Kleinod Salzburgs geben zu können.

Hügelaufwärts, taleinwärts, seeabwärts
Fährt man morgens auf den Diesenberg, der mit seinen 685 m ü. a. gerade einmal gut 150 Meter höher ist als das Stadtzentrum Neumarkts, bietet sich bei schönem Wetter ein herrlicher Blick. Dieser beginnt im Süden mit Blick auf dem Schafberg, gefolgt vom Gosaugletscher unterhalb des Hohen Dachsteins, davor Sommerholz mit seiner Kirche, schwenkt man den Blick weiter nach Westen, erkennt man das Göllmassiv im Tennengau, den Untersberg, in der Ferne an der Grenze Bayern – Pinzgau (!) das Sonntagshorn, den höchsten Gipfel der Chiemgauer Alpen, die man mit dem Staufengebirge weiter nordwestlich näher sehen kann. Schließlich sieht man den Tannberg an der Grenze zwischen dem oberösterreichischen Innviertel und dem Salzburger Flachgau.

in Pfongau gesehen

Unten, „im Tal“, liegt der Neumarkter Ortsteil Pfongau, der für mich der schönste Teil der Stadt ist und immer wieder mit herrlichen Gärten überrascht. Die alte Kirche habe ich ja schon mehrmals beschrieben. Nicht ohne Stopp kann ich an der örtlichen Gärtnerei vorbeifahren, die, selbst wenn sie geschlossen ist, sich farbenfroh bietet. Heute fiel mir der „Kräutergarten“ vor den Gärtnereitoren auf. Vorbei an Schloss Sighartstein ging es ins Steinbachtal, wohl einer der schönsten Landschaften in der Stadt Neumarkt – welche Stadt kann schon solche landschaftliche Reize bieten?

Neufahrn übern Hügel
Heute bin ich, von Kienberg kommend, auf zwei betonierte Feldweg-Spuren abgebogen und über einen Hügel von einer mir noch nicht bekannten Seite in den Ortsteil Neufahrn gefahren. Schließlich ging es an den Wallersee. Der Badebetrieb erwachte gerade, das neue Drehkreuz im Strandbad Seeleben war noch nicht in Betrieb, der alte Strandkiosk bereits abgerissen und die Badegäste, ja, die gingen eben einfach ins Strandbad, so ohne Bezahlen. Ist mir halt so vorgekommen.

Gegen 10 Uhr zeigte die Sonne, was sie kann und der Stadtschrei(b)er fuhr heimwärts mit einer Menge schöner Eindrücke aus seiner neuer Heimatstadt. Wo andere Urlaub machen, da wohnt er, der Stadtschrei(b)er!

am Wallersee
in Neufahrn
im Steinbachtal
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